Donatoren
Zum Wohl die Pfalz

Von Kurt Schöpfer

Vier unbeschreiblich schöne Tage erlebten die Donatoren 81 des FC Wolhusen in der Region Pfalz, Luxemburg, an und auf der Mosel. Minutiös Vorbereitet von „Ehrenpräsident“ Kurt „Loschi“ Egli starteten die Reiselustigen ins Abenteuer, welches sie durch Weingüter, Bier Companies und per Schiff durch Schleusen manövrierte. Auf der Rückreise führte ein Abstecher in die Badische Genussmeile „Saasbachwalden“ die Donatoren 81 vollends in das Schlaraffenland eines „Holzwurm“.

Weingut von Ökonomierat Isler
Pünktlich wie eine Schweizer Uhr fanden sich die Donatorinnen und Donatoren vom FC Wolhusen bei den Einstiegsorten ein und schon bald hiess es „Hallo Deutschland“. Das Reiseleiterteam mit Markus „Pfusi“ Portmann und Quizmaster Primo Roggenmoser sorgten für kurze Weile. Schon Lockte ein Empfangsdrunk und die Weindegustation an der Weinstrasse in Neustadt / Diedesfeld. Bei Ökonomierat Helmut Isler gab es auf dessen Weingut zudem ein typisches pfälzisches Mittagessen (Spiessbraten) ehe die Weiterfahrt nach Trier ins Hotel „Altstadt“ mit diversen zusätzlichen „Weinkartons“ im Gepäck unter die Räder genommen wurde. Die sehr fachkundige Stadtführung in der „ältesten“ Stadt Deutschlands führte die Donatoren 81 zum Abschluss in die Weinstube „Domstein“ wo ein „römisches“ Nachtessen wartete. Die nimmermüden erkundeten noch in die Morgenstunden die Stadt und bestätigten mit ihren Augenringen, dass es sich tatsächlich um die „älteste“ Stadt handelte.

Fahrt durchs Grossherzogtum Luxemburg
Entlang der Obermosel, Saarburg und Remich führte die Rundfahrt vorbei am Bankenviertel und den europäischen Institutionen von Luxemburg direkt in die Altstadt zum individuellen Einkaufsbummel. In der herzlichen, modernen und weltoffenen Hauptstadt wurden so einige Kreditkarten gezückt um ihren Liebsten was nach Hause zu bringen. Geschriebenes auf Plakaten in „Lëtzebuergesch“ lies einige dazu verleiten, doch mal mit den ehemaligen Lehrern über frühere „Schuldiktate“ zu sprechen und die Noten nach oben korrigieren zu lassen? Zum Mittagessen fanden sich alle in der Brauerei „Big Beer Company“ im Stadtzentrum ein. Um zügig voranzukommen servierten Silvia Lauber und Trudy Grüter in galanter Manier das Essen. Bei der Rückfahrt entlang der „Luxemburgischen Schweiz“, durch das romantische Müllerthal, via Abteistadt Echternach und „Wasserbilligbrück“ erreichten die Reisenden am Vorabend wiederum die Stadt Trier. Als nächster Höhepunkt wartete der Aussichtspunkt oberhalb von „Piesport“ an der Mosel, wo uns Herbert Veit vom Weingut Karl Veit aus „Osann-Monzel“ zum Apero begrüsste. Der Trauhafte Blick über eine der unzähligen „Moselschlaufen“ liess die Herzen höher Ticken. Dass das Auge auch mitisst durfte man auf dem Weingut Karl Veit beim Barbecue erleben. Zudem servierte der „88 Jährige“ Karl Veit persönlich mit Hochgenuss seine Weine und war im nu der Star bei den Damen. Zu jedem Menu-Gang wurden die entsprechenden Weine serviert und viel zu schnell neigte sich der Abend der Bettruhe zu.

Auf der Mosel die Seele baumeln lassen
„Küss bei Zeiten schöne Mädchen, trink bei Zeiten guten Wein“ und weitre zum schmunzel ladende Sprüche waren an den Märchenhaften Riegelfassaden der Altstadt Bernkastel an der Mosel zu besichtigen, ehe man die Seele auf dem Schiff „Europa“ baumeln lassen konnte. Auf der Fahrt Richtung Traben Trarbach waren neben der sich bei Ürzig in bau befindende und mit ihren 158 m Höhe, imposante, Tal überquerende, Hochmoselbrücke, die eine oder andre Schleusenpassage zu bewundern. Vorbei an den steilsten Rebbergen Europas erreichten die Gönnerinnen und Gönner vom FC Wolhusen das Hotel Marienburg, wo beim Mittagessen der eine oder andre Tropfen wie „Grauschiefer Riesling“ von der Steillage serviert wurde. Beladen mit Weinkartons vom Paulushof der Familie Dahm aus Pünderich, kreuzten die Schweizer schon bald beim Hotel Mercure in Koblenz auf, wo die Mosel in den Rhein fliesst. Frisch gestärkt, vom Dinner Buffet fertig genascht, begaben sich die Reiselustigen auf den Nachtwächter Rundgang im Stadtzentrum von Koblenz um eine der ältesten Städte Deutschlands kennen zu lernen. Der Schängelbrunnen, die romantischen Gassen zwischen der Basilika St. Kastor und der Liebfrauenkirche liessen das Leben im Mittelalter hochleben und bildlich vor die Augen führen.

Badische Genussmeile „Saasbachwalden“
Leider viel zu schnell mussten bereits wieder die Koffer Richtung Heimat gepackt werden. Bevor jedoch die Schweiz wieder in Sichtweite war, gab es einen Abstecher in die Badische Genussmeile in „Saasbachwalden“. Im originellen Gasthaus „Holzwurm“ durfte neben den einheimischen Bier Spezialitäten und Flammkuchen auf den 76. Geburtstag von Hans Stöckli angestossen werden. Dieser Umstand lies die Lachsalven zusätzlich ankurbeln und so brach die Gesellschaft gut gelaunt und in bester Stimmung Richtung Wolhusen auf. Während die eine oder andre Witzparade für diverse Lacher sorgte, chauffierte Urs Beeler von Zurkirchen/Bachmann Carreisen die ganze Reiseschar sicher zu ihren Ausgangspunkten zurück. Die tollen Tage dürften sicherlich im einen oder andren Fotobuch verewigt oder an einem der nächsten Stämme besichtigt werden. Die Reisenden freuen sich schon heute auf eine nächste Donatoren 81 Reise.

Die Donatoren 81 vor dem Weingut Isler