3. Liga
Hitchcock führte wieder Regie

Von Kurt Schöpfer

Die Partie der beiden SG Partner zwischen Malters und Wolhusen fand nach den beiden Startsiegen schon unter dem Prädikat: Kampf um die Spitze statt. Die Platzherren erwischten einen Traumstart und lagen schon früh mit zwei Toren in Front. Wolhusen blieb ruhig und fand nach und nach in die Partie und wendete wie schon im Frühling das Blatt zu seinen Gunsten.

Die Gäste vom Emmenknie waren durch ihren überraschenden Sieg gegen Triengen sehr erfolgreich in die Vorrunde gestartet. Gastgeber Malters punktete mit einem Ausrufezeichen in Schüpfheim und so starteten die Einheimischen schwungvoll in diese Partie. Bereits in der 3. Minute eröffneten sie das Skore durch Michel Stephan. Wie aus dem Nichts viel nur wenige Augenblicke später das zweite Tor für Malters. Silvan Bachmann nutzte die Gunst der Stunde und brachte seine Farben mit 2:0 (5.) in Front. Für die Wolhuser zeichnete sich ein Déjà vu ab. Beim letzten Aufeinandertreffen an gleicher Stätte lagen die Wolhuser gar mit drei Treffern in Rücklage und es gelang ihnen das Blatt zu wenden. Nur diesmal wussten die Einheimischen um den Kampfgeist der Gäste. Die Schumacher Elf benötigte einige Zeit um auf dieses Startfuriose Malters zu reagieren. Es dauerte seine Zeit bis sie sich im Spiel zurechtfanden. Erst Mitte der ersten Halbzeit vermochten die Wolhuser mit dem sauber herausgespielten Tor von Nikson Tomaj den Anschlusstreffer zum 2:1 (26.) zu verkürzen. Bis zur Halbzeit hielt dieses Resultat bestand und so wechselte Malters mit der Führung im Rücken die Platzhälfte.

Doppelwechsel zum Ausgleich
Zu Beginn der Reprise versuchten die Gäste dem Spiel eine Wende zu geben. Kurz nach dem Doppelwechsel mit Angelo Zimmermann und Dominik Röösli gelang das Vorhaben. Der Angriff über rechts führte zur Flanke von Zimmermann, welcher den Ball auf den Kopf von Dominik Röösli präsentierte, welcher den Ausgleich realisierte 2:2 (59.). Vor dem Ausgleich bekundeten die Gäste aber noch Glück, als der Treffer von Malters wegen Abseits keine Anerkennung fand. Diese beiden Aktionen waren wegweisend für den weiteren Verlauf der Partie. Wolhusen kam Mitte des zweiten Spielabschnittes zu einem Freistoss auf der rechten Aussenseite. Spielertrainer Heinz Schumacher brachte das Leader zur Mitte wo der erste Kopfball noch pariert wurde, aber aus dem anschliessenden Gewühl heraus drückte Alain Brunner den Ball entscheidend über die Linie. Ausgerechnet der von einer längeren Verletzungspause zurückgekehrte Brunner sorgte mit seinem Tor für die Wende und rechtfertigte damit die Nomination durch seinen Trainer. Gastgerber Malters versuchte nochmals die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Schliesslich hatte die Partie für sie sehr verheissungsvoll begonnen. Das letzte Aufbäumen blieb erfolglos und so feierte Gast Wolhusen eine erneute Wende in einem Spiel in dem wiederum Hitchcock Regie führte.

Schötz als gefährlicher Gast
Am kommenden Samstag empfängt Wolhusen den Gast aus Schötz auf der heimischen Blindei. Die Wiggertaler sind ausgezeichnet in die neue Meisterschaft gestartet und sind neben Entlebuch und Wolhusen das einzige verlustpunktlose Team. Die Mannen von Trainer Daniel Bossart haben im Frühling auf der Blindei den Sieg von dannen getragen. Dafür will sich die Blindei Elf revanchieren. Man darf auf die offene Begegnung welche um 18.00 angepfiffen wird sehr gespannt sein.

FC Malters - FC Wolhusen 2:3 (2:1)

Freitag, 26. August 2016, 20.00 Uhr
Sportplatz Oberei, Malters
80 Zuschauer

Tore

03. 1:0 Michel Stephan

05. 2:0 Silvan Bachmann

26. 2:1 Nikson Tomaj

59. 2:2 Dominik Röösli

68. 2:3 Alain Brunner

FC Wolhusen

Martin Amhof, Reto Wicki, Heinz Schumacher, Daniel Brunner, Roland Burri (46. Cyrill Marbacher) Nikson Tomaj (82. Oliver Röösli), Ernst Heer, Jonas Wicki (56. Niki Röösli), Alain Brunner, Karim Kramer (56. Angelo Zimmermann) Fabian Marti

FC Malters

Raim Selimi, André Albisser, Markus Lustenberger, Raphael Lipp (43. Sandro Niederberger), Michael Wirz, Silvan Bachmann, Mario Albisser (78. Achill Wicki) Dominik Käslin (76. Arsim Selimi) Michel Stephan (54. Fabian Gloggner), Denny Weyermann, Silvan Ruffieux